Die Umweltministerin sieht sich auf dem richtigen Weg. Aber wohin? Jedenfalls sorgt sie nicht für eine bessere Gewässerqualität.

„Das zeigt, wir sind auf dem richtigen Weg und sorgen für eine bessere Wasserqualität in Werra und Weser.“ Ministerin Hinz im Juni 2019 (1) „Die Koalition verfolgt das Ziel, die Belas­tung des Grund­wassers und des Oberflä­chenwassers im Naturraum Wer­ra-Weser durch Salzabwässer dauerhaft zu been­den.“ Koalitionsvertrag 2014 (2) So sieht die Ministerin ihre Arbeit bei der… Die Umweltministerin sieht sich auf dem richtigen Weg. Aber wohin? Jedenfalls sorgt sie nicht für eine bessere Gewässerqualität. weiterlesen

His Masters Voice

Der niedersächsische Umweltmi­nister Olaf Lies (SPD) hat den Landkreis Hildesheim angewie­sen, Plänen des Kaliherstellers K+S zuzu­stimmen. Der Kalihersteller K+S möchte ein stillgelegtes Bergwerk bei Hil­desheim, die Grube Siegfried, wieder öffnen und dazu Salzrück­stände in der Landschaft ablagern. Der zuständige Landkreis Hil­desheim hat Bedenken, weil die Haldenlaugen das Grundwasser und die Oberflächengewässer bedrohen. Der Kreistag möchte… His Masters Voice weiterlesen

Kritik an der „Dinosaurier-Gewerkschaft“

Mitglieder von VERDI und IG Metall wenden sich gegen die rigorose Interessenspolitik der Industriegewerkschaft Berg­bau, Chemie und Energie. von Walter Hölzel Egal, ob es um die Versalzung des Grundwassers und der Flüsse durch die Kali-Industrie geht oder um den ungehemmten CO2-Ausstoß und Landschaftsverbrauch durch die Braunkohleverstromer – die IG BCE verteidigt die Umweltzerstörungen zum „Schutz… Kritik an der „Dinosaurier-Gewerkschaft“ weiterlesen

Ohne Speck auf Mäusefang – Der „Kasseler Umweltfrie­den“

von Walter Hölzel Hintergrund Die im Jahre 2000 in Kraft getretene EU-Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL) verlangt von Unternehmen und Kommunen, ab 2015 nur noch so viele Reststoffe in Grundwasser und Oberflächengewässer einzuleiten, dass dort der „gute ökologische und chemische Zustand“ als Qualitätsziel erreicht wird. Das Unternehmen K+S schien einen anderen Weg gehen zu wollen. Im Jahr 2003… Ohne Speck auf Mäusefang – Der „Kasseler Umweltfrie­den“ weiterlesen

Die Entsorgungsprobleme des Unternehmens K+S lösen sich nicht von selbst

Mit der Geduld am Ende von Walter Hölzel Wieder einmal ein trockener Sommer und wieder einmal muss der Kalihersteller K+S im Werratal seine Produktion drosseln. Der Notstand war voraussehbar und das Problem ist hausgemacht: ein untaugliches Entsorgungskonzept ist dafür verantwortlich, dass angeblich bereits „entsorgte“ Salzabfälle wieder in die Werra gelangen und deren Aufnahmekapazität für Produktionsabwässer… Die Entsorgungsprobleme des Unternehmens K+S lösen sich nicht von selbst weiterlesen

An die eigene Nase fassen!

Das bündnisgrüne Interesse am Zustand der Gewässer ist heuchlerisch Alle Jahre wieder fragt die Fraktion der Grünen die Bundesregie­rung nach dem Zustand der Gewäs­ser. Die Antwort ist voraussag­bar: Es sieht nicht gut aus. Der Bundesregierung will es nicht ge­lingen, die Vorgaben europäischer Richtlinien zum Gewässerschutz zu erreichen. Auf Länderebene aber sind die Grünen für den… An die eigene Nase fassen! weiterlesen

In Spanien aktiv, in Deutschland blind und taub?

Die EU-Kommission treibt in Spanien die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie voran Wie sich die Dinge gleichen: In Spanien und in Deutschland wer­den Kalisalze abgebaut und in bei­den Ländern werden durch die Bergbautätigkeit der Boden, das Grundwasser und die Flüsse ver­salzen. In beiden Ländern scheinen die Bergbauunternehmen und die zuständigen Behörden wenig geneigt, die Vorgaben europäi­scher Richtlinien… In Spanien aktiv, in Deutschland blind und taub? weiterlesen

Ist das schon alles? – Das K+S-Entsorgungsnarrativ und die Helfershelfer

Eine Festschrift zur Inbetriebnahme der Kainitkristallisa­tions- und Flotationsanlage der K+S Kali GmbH Seit mehr als hundert Jahren nutzt die Kali-Industrie im Werra-Fuldarevier die Versalzung der Flüsse und des Untergrunds als konkurrenzlos billige Entsorgungsmöglichkeit für ihre Rückstände. 2007 haben K+S und die hessische Genehmigungsbehörde festgelegt, dass diese Entsorgungsstrategie bis zur Schließung der Betriebe und weit darüber… Ist das schon alles? – Das K+S-Entsorgungsnarrativ und die Helfershelfer weiterlesen

Nach der Postmoderne kommt Sigmar Gabriel. Aber wie?(!)

Besinnliches zur Weihnachtszeit von Walter Hölzel Der geschäftsführende Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hat seine Partei, die SPD, aufgerufen, eine offene Debatte über Be­griffe wie „Heimat“ und „Leitkultur“ zu führen. Die Partei soll sich dafür weniger mit „postmodernen“ Themen wie „Umweltschutz und Datenschutz“ beschäftigen. Er will damit „seine Partei retten“, „dem Rechtspopulismus entgegenwirken“ und „den Kapitalismus zähmen“.… Nach der Postmoderne kommt Sigmar Gabriel. Aber wie?(!) weiterlesen

Wer schützt uns vor den Naturschützern?

Der stellvertretender Landesvorsitzender der Hessischen Gesell­schaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON), Wolfram Braun­eis, hat vorgeschlagen, die Umweltprobleme des Werratalsees bei Eschwege zu lösen, indem man den an stärksten mit Salzen belas­teten Fluss Europas durch den See leitet. https://www.hna.de/lokales/witzenhausen/eschwege-ort28660/naturschuetzer-wollen-werra-durch-werratalsee-leiten-9413572.html von Walter Hölzel Neben der Werra, flussaufwärts der Stadt Eschwege liegt der Werratalsee: „Direkt benachbart zum Unterlauf… Wer schützt uns vor den Naturschützern? weiterlesen