Hundert Jahre Werraversalzung und hundert Jahre Kaliforschung – warum sich die Qualität der betroffenen Gewässer trotzdem nicht verbessert

Teil I: Die K+S AG hat sich ein Verfahren zur Aufarbeitung der Haldenlaugen entwickeln lassen – wendet es aber nicht an Die Abwässer der Salzhalden will die K+S AG weder aufarbeiten noch unter Tage einstapeln, sie sollen weiter in den Untergrund versickern und in die Werra eingeleitet werden. Angeblich enthalten sie so wenig Wertstoffe, dass… Hundert Jahre Werraversalzung und hundert Jahre Kaliforschung – warum sich die Qualität der betroffenen Gewässer trotzdem nicht verbessert weiterlesen

Die Aufhaldung von Rückständen der Kali-Industrie ist technisch und wirtschaftlich nicht erforderlich, der Rückbau der Halden ist wirtschaftlich zumutbar

Teil IV – Salz-Reststoffhalden als Ewigkeitslast? Vervielfachung ihrer Schadstofffracht durch „Abdecken“ mit Industrieabfällen, unter dem Vorwand, damit den Anfall von Haldenlaugen zu verringern? Wir wissen, dass dies alles nicht erforderlich ist. von Walter Hölzel Wir haben gesehen, dass die kurz- und langfristigen Umweltschäden durch die Salz-Rückstandshalden es erforderlich machen, diese Halden wieder zu beseitigen. Wir… Die Aufhaldung von Rückständen der Kali-Industrie ist technisch und wirtschaftlich nicht erforderlich, der Rückbau der Halden ist wirtschaftlich zumutbar weiterlesen

Die Entsorgungsprobleme des Unternehmens K+S lösen sich nicht von selbst

Mit der Geduld am Ende von Walter Hölzel Wieder einmal ein trockener Sommer und wieder einmal muss der Kalihersteller K+S im Werratal seine Produktion drosseln. Der Notstand war voraussehbar und das Problem ist hausgemacht: ein untaugliches Entsorgungskonzept ist dafür verantwortlich, dass angeblich bereits „entsorgte“ Salzabfälle wieder in die Werra gelangen und deren Aufnahmekapazität für Produktionsabwässer… Die Entsorgungsprobleme des Unternehmens K+S lösen sich nicht von selbst weiterlesen

Für K+S ein Problem, für die Industrie ein Zukunftswerk­stoff: Magnesium

Sieh, das Gute liegt so nah! (2) von Walter Hölzel Der hohe Magnesiumgehalt der Abwässer des Kaliherstellers K+S im Werratal ist der entscheidende Faktor bei den dort auftretenden Entsorgungsengpässen. Er ist verantwortlich dafür, dass sich der chemische und ökologische Zustand der Werra seit den Zeiten der hohen Salzbelastung durch DDR-Betriebe nicht verbessert hat. Trotz des… Für K+S ein Problem, für die Industrie ein Zukunftswerk­stoff: Magnesium weiterlesen

Die rätselhafte Einkaufs- und Entsorgungspraxis des Kaliherstellers K+S

Sieh, das Gute liegt so nah! (I) von Walter Hölzel Analysten berichten, dass sich der deutsche Kalihersteller K+S den Zugriff auf 75.000 Jahrestonnen des begehrten Spezialdüngers Kaliumsulfat gesichert hat (1). Dies ist die halbe Jahresproduktion einer noch nicht gebauten Düngemittelfabrik des australischen Unternehmens Kalium Lakes (2). Die Produktion soll 2020 aufgenommen werden. Gleichzeitig verklappt das… Die rätselhafte Einkaufs- und Entsorgungspraxis des Kaliherstellers K+S weiterlesen

Auf dem Holzweg

Der K+S AG scheint es nicht gelingen zu wollen, sich aus der selbstverschuldeten Entsorgungskrise zu befreien – die Werra-Weser-Anrainerkonferenz bietet erneut Hilfe an Es ist doch wie verhext: Die Anrainerkonferenz zeigt der K+S AG, wie man mit moderner Aufberei­tungstechnik Probleme vermeiden kann, aber das Unternehmen baut sich eine KKF-Anlage. Weil die­se noch nicht einmal ein… Auf dem Holzweg weiterlesen

An die eigene Nase fassen!

Das bündnisgrüne Interesse am Zustand der Gewässer ist heuchlerisch Alle Jahre wieder fragt die Fraktion der Grünen die Bundesregie­rung nach dem Zustand der Gewäs­ser. Die Antwort ist voraussag­bar: Es sieht nicht gut aus. Der Bundesregierung will es nicht ge­lingen, die Vorgaben europäischer Richtlinien zum Gewässerschutz zu erreichen. Auf Länderebene aber sind die Grünen für den… An die eigene Nase fassen! weiterlesen

Ist das schon alles? – Das K+S-Entsorgungsnarrativ und die Helfershelfer

Eine Festschrift zur Inbetriebnahme der Kainitkristallisa­tions- und Flotationsanlage der K+S Kali GmbH Seit mehr als hundert Jahren nutzt die Kali-Industrie im Werra-Fuldarevier die Versalzung der Flüsse und des Untergrunds als konkurrenzlos billige Entsorgungsmöglichkeit für ihre Rückstände. 2007 haben K+S und die hessische Genehmigungsbehörde festgelegt, dass diese Entsorgungsstrategie bis zur Schließung der Betriebe und weit darüber… Ist das schon alles? – Das K+S-Entsorgungsnarrativ und die Helfershelfer weiterlesen

Der Ministerpräsident lässt sich desinformieren

Serenissimus weiß jetzt was? von Walter Hölzel Im Wahlkampf werden auch schläfrige Hunde wach. Der Hessische Ministerpräsident Bouffier hat sich bei K+S darüber informieren lassen, wie die Einhaltung der europäischen Richtlinien umgangen werden soll. Der HNA lässt sich entnehmen, dass der Ministerpräsident mit der bekannten und faktenfreien Informationsstra­tegie des Unternehmens konfrontiert worden ist: Werden mit… Der Ministerpräsident lässt sich desinformieren weiterlesen