Kategorie: Laugenverpressung

  • Auch die Kali-Industrie muss für ihre Umweltschäden haften

    Auch die Kali-Industrie muss für ihre Umweltschäden haften

    Die Europäische Umwelthaftungsrichtlinie verpflichtet die Mitgliedsstaaten der EU, alle Umweltschäden, die nach dem 30.04.2007 entstanden sind, an die Europäische Union zu melden. Ziel dieser Maßnahme ist die Sanierung der Schäden und die Haftbarmachung der Verursacher. Es gilt das Verursacherprinzip. Einer größten Umweltschäden der letzten Jahrzehnte in Hessen dürfte die Versalzung von Werra und Weser und […]

  • Die WWA setzt Frist zur Beendigung der Laugenverpressung

    Die WWA setzt Frist zur Beendigung der Laugenverpressung

    Pressemitteilung der Werra-Weser-Anrainerkonferenz e.V. Die Werra-Weser-Anrainerkonferenz e.V. setzt der Genehmigungs­behörde eine Frist bis zum 15.07.2021. Der Vollzug der rechtswidrig erteilten Erlaubnis zur Laugenver­pressung soll ausgesetzt werden. Auf eine erste Aufforderung vom 28.04.2021 hatte das Regierungspräsidium Kassel nicht reagiert. In der Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft Meiningen (Az. 342 Js 8901/15 vom 13.04.2021) wird eine kollusive Zusammenarbeit zwischen […]

  • Die rechtswidrige Genehmigung zur Laugenverpressung muss sofort ausgesetzt werden!

    2015 war die K+S AG wieder einmal in Schwierigkeiten: Sie hatte keine Möglichkeit mehr für die Beseitigung ihrer stark magnesiumhaltigen Abwässer. Diese Produktionsabwässer waren bisher in den Untergrund verpresst worden und hatten im Werra-Fulda-Revier zu einer Versalzung des Grundwassers und des Trinkwassers geführt. Diesmal hatte die K+S AG nachweisen müssen, dass eine Fortsetzung der Laugenverpressung […]

  • Einstapeln der K+S-Abwässer in die Grube Springen

    Einstapeln der K+S-Abwässer in die Grube Springen

    Stellungnahme der Werra-Weser-Anrainerkonferenz e.V. im Anhörungsverfahren des Thüringer Landtags vom 19.05.2021 Am 19.05.2021 hat der Thüringer Landtag eine Anhörung zu den Folgen der bereits genehmigten Einstapelung von Abwässern der K+S AG in die Grube Springen durchgeführt. Zusammenfassung Wir möchten in diesem Zusammenhang auf die Anhörung des Landtags NRW „Rohstoffgewinnung ist sinnvoller als der „Salzpipelinebau“ zur […]

  • Nach uns die Sintflut. Hinhaltende Maßnahmen – Der „Runde Tisch“ und Co.

    Nachhaltigkeit im Kalibergbau als Frage der Generationengerechtigkeit, Teil III von Walter Hölzel Hinhalten und täuschen In diesem Zusammenhang können wir leider nicht verschweigen, dass im Umsetzungsprozess der EU-Wasserrahmenrichtlinie die gebotene Verbesserung der Gewässerqualität durch hinhaltende und täuschende Maßnahmen und Manöver ersetzt worden ist. Damit wir uns nicht missverstehen: wir wollen der K+S AG nicht pauschal […]

  • Der hessische Wirtschaftsminister im Karneval

    K+S darf seine Abfälle weiter in das Grundwasser einlei­ten. Al Wazir:„Das ist ein Beispiel dafür, dass wir etwas anges­toßen haben, für das Jahrzehnte lang keine Lösung in Sicht war.“ Tusch, Narhallamarsch, Abgang. In einem Interview mit der HNA nimmt der hessische Wirtschafts­minister Al Wazir (B’90/Die Grünen) „die Lösung des Konflikts um die Versenkung von Salzabwässern […]

  • Verlorenes Vertrauen

    Der Bund Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat sich in einer Vergleichsvereinbarung mit dem Kalihersteller K+S darauf verpflichtet, seine Klage gegen die Verpressung von Abfalllaugen in den Unter­grund zurückzuziehen. Dies nur als „faulen Kompro­miss“ anzusehen, wäre eine realitätsfremde Schönred­nerei, denn der BUND scheint nunmehr eine rechtswidrige Entsorgungspraxis zu akzeptieren. von Walter Hölzel Das Grundwasser im […]

  • Die Menge des pro Kopf verfügbaren Trinkwassers ist um etwa ein Viertel gesunken

    In einem dramatischen Apell weisen 15.000 Wissenschaftler darauf hin, dass wir dabei sind, die Lebensgrund­lagen der Menschen zu zerstören, weil die Umwelt rücksichtslos als Deponie für Indus­trie­abfälle missbraucht wird. von Walter Hölzel In Deutschland ist die Kali-Industrie mit ihren salzhaltigen Abwässern einer der größten Wasserverschmut­zer. Durch das Verpressen von Abfalllaugen in den Untergrund, das Versickernlassen […]

  • Manipulation durch Einflussnahme – Das Hessische Umweltministerium und seine Fachbehörden

    Stellungnahme der WWA, 08. November 2016 von Walter Hölzel Nachtrag Juli 2021: Die WWA stellt Strafanzeige gegen den Regierungspräsidenten Kassel wegen Gewässerverunreinigung Aus den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Meiningen wissen wir, dass die nachfolgend beschriebenen Vorkommnisse Teil von kollusiven Machenschaften waren, mit denen der K+S AG die gewünschte, aber rechtswidrige Erlaubnis zur Fortführung der Laugenverpressung verschafft […]

  • Schönrednerei und Vertuschung eines Skandals

    Die Umweltministerinnen in Hessen und Thüringen und ihr Beitrag zur Werra-Weser-Versalzung Eine Stellungnahme der Werra-Weser-Anrainerkonferenz von Walter Hölzel Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel hat in seiner Ausgabe vom 14.02.2015 unter dem Titel „Und leise wandert der See“ über den Umgang der Hessischen Umweltministerin Priska Hinz (B’90/Die Grünen) mit brisanten Behördenakten zur Trinkwassergefährdung durch die Verpressung von […]