Legal, illegal, scheißegal – Der Fall Hinz wird zum Problem

Die StA Meiningen hat ermittelt, dass der Kali-Industrie im Werrarevier seit mindestens 1975 rechtswidrig erlaubt worden ist, die Werra und das Grundwasser mit ihren Abfällen zu versalzen. Keiner der Umweltminister hat geltendes Recht genutzt, um die Vernichtung des Ökosystems der Werra und die Versalzung des Trinkwassers zu beenden. Die Ministerin Priska Hinz (B’90/Die Grünen) ist… Legal, illegal, scheißegal – Der Fall Hinz wird zum Problem weiterlesen

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… und der Zukunft zugewandt? K+S im Krisenmodus.

„Das Fräulein stand am Meere und seufzte lang und bang, es rührte sie so sehre der Sonnenuntergang. Mein Fräulein, sein sie munter, das ist ein altes Stück, hier vorne geht sie unter und kehrt von hinten zurück.“ Heinrich Heine Immer wenn es eng wird, zaubert das Unternehmen etwas Überraschendes aus dem Hut. Diesmal ist es… … und der Zukunft zugewandt? K+S im Krisenmodus. weiterlesen

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Wer hat die Verantwortung und wer kann sie nicht tragen – Wieder ein Konflikt zwischen der Ministerin Priska Hinz und einer Behörde. Der Fall Hinz, Teil V

Wir haben gesehen, dass das Entsorgungssystem der K+S AG regelmäßig zu Engpässen führt. Abhilfe wäre ebenso regelmäßig möglich gewesen, aber sie war wohl nicht erwünscht. Die Engpässe waren nämlich Anlass und Vorwand, rechtswidrige Erlaubnisse zu fordern und zu erteilen. Die Ministerin war in besonders peinlicher Weise in die Machenschaften verstrickt. Das können wir wissen, weil… Wer hat die Verantwortung und wer kann sie nicht tragen – Wieder ein Konflikt zwischen der Ministerin Priska Hinz und einer Behörde. Der Fall Hinz, Teil V weiterlesen

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Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. Der Fall Hinz, Teil IV

Die K+S AG hat nichts unternommen, um die Vorgaben des deutschen Wasserrechts und der europäischen Wasserrahmenrichtlinie einhalten zu können und wurde dabei politisch unterstützt. Auf den ersten Blick ein Triumpf: das Recht gilt für alle, nur nicht für große Umweltverschmutzer. Tatsächlich hat sich das Unternehmen in eine unhaltbare Situation gebracht. Die europäische Wasserrahmenrichtlinie ist seit… Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. Der Fall Hinz, Teil IV weiterlesen

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Die Oder-Katastrophe kann sich an der Werra nicht wiederholen

Pressemitteilung der Werra-Weser-Anrainerkonferenz e.V. zum Tag der deutschen Einheit 03.10.2022 Nach dem Fischsterben an der Oder besteht die Sorge, dass sich diese Katastrophe wiederholen könnte. An der Werra ist eine solche Katastrophe nicht möglich, die letzten Fischsterben haben sich bereits 1949 und 1954/55 zugetragen. Seitdem ist die Werra im salzbelasteten Teil ein „toter Fluss“, die… Die Oder-Katastrophe kann sich an der Werra nicht wiederholen weiterlesen

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Fluten von Bergwerken – Billiger geht es nicht

Grube Springen, Einstapelbereich SW-Feld, 2. Sohle. Die gepunktete Linie kennzeichnet die Landesgrenze und damit auch die Grenze zwischen den Gruben Springen (Thüringen) und Hattorf/Wintershall (Hessen). Der (auf dieser Darstellung noch(!)) unverritzte Bereich beiderseits der Grenze ist der Markscheide-Sicherheitspfeiler. Magentafarben eingegrenzt sehen Sie den Stapelbereich auf der 2. Sohle. Sie können erkennen, dass die eingestapelten Abwässer fast auf dem gesamten Umfang des Stapelbereichs den Sicherheitspfeiler fluten werden. Die wesentlich schwächeren Stützpfeiler im Stapelbereich sind durch die Abwässer besonders gefährdet. Wenn es dort zu einem Bergsturz kommt, dann wird auch der bereits geschwächte Sicherheitspfeiler nicht standhalten können. Oben rechts (auf der ersten Sohle) befindet sich die seit 1969 aktive Laugeneintrittstelle Querort 23. Sie ist von Abbau umgeben. In der Grube Hattorf/Wintershall lagert die K+S AG bergbaufremde Industrieabfälle ein. Dort befindet sich auch die (tiefer gelegene) weltweit größte Untertagedeponie für Besonders überwachungsbedürftige Abfälle.

Folge III der Serie Der Fall Hinz Stillgelegte Bergwerke sind nichts anderes als große Löcher im Untergrund und es ist deshalb kein Wunder, wenn jemand auf die Idee kommt, diese Löcher mit den Abwässern zu fluten: Billiger kann man seine Abwässer kaum loswerden. In aufgelassenen Bergwerken, in denen der steile Abbau praktiziert worden ist, mag… Fluten von Bergwerken – Billiger geht es nicht weiterlesen

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