Die Einstapelung der K+S-Abwässer in die Grube Springen ist gescheitert – Warum das eine gute Nachricht ist

Grafik: K+S Beschreibung: Die Landesgrenze zwischen Thüringen und Hessen wird durch die schwarze Linie dargestellt. Eine 150 bis 250 Meter breite Salzwand („Sicherheitspfeiler“) trennt die Grubengeäude. Auf der Thüringer Seite befindet sich der „Querort 23“, an dem Grundwasser aus dem Sandstein in die Grube Merkers dringt. Dort sollen auch die Abwässer der K+S AG „eingestapelt“ werden. Auf der Hessischen Seite befinden sich die Anlagen für die „Untertageverwertung bergbaufremder Abfälle“ sowie die weltweit größte „Untertagedeponie für besonders überwachungsbedürftige Abfälle“. Der Sicherheitspfeiler wird durch die Duchbohrung („Durchörterung“) geschwächt, aber auch durch die Tatsache, dass sich die Dicke des Pfeilers um ca. 100 Meter verringert, weil für die Bohrarbeiten Strecken innerhalb des Pfeilers aufgefahren werden sollen. Im Anhörungsverfahren war angeregt worden, die Abwasserleitungen über Tage zu verlegen und so eine Durchörterung des Sicherheitspfeilers zu vermeiden (z.B. Dipl.Ing. Jürgen Breitenbach, 29.11.2020).

Das Regierungspräsidium Kassel hat dem Antrag der K+S AG, ihre Abwässer im Grubenfeld Springen (Thüringen) einlagern zu dürfen, das notwendige Einvernehmen verweigert. Die Antragsunterlagen seien nicht geeignet, die Zulassungsfähigkeit der geplanten Maßnahme im notwendigen Umfang zu belegen. Das „überwiegende öffentliche Interesse“, nämlich die Langzeitsicherheit der Untertagedeponie Herfa/Neurode und der Untertageverwertung bergbaufremder Abfälle Wintershall, stünde einer… Die Einstapelung der K+S-Abwässer in die Grube Springen ist gescheitert – Warum das eine gute Nachricht ist weiterlesen

Veröffentlicht am
Kategorisiert in Allgemein

Verfrühte Spätschäden

K+S-Rückstandshalde bei Heringen

Der Kalihersteller K+S bleibt unter Druck: Bodensenkungen und Gasaustritte im Bereich der stillgelegten K+S-Kaligrube Bergmannssegen-Hugo lassen vermuten, dass dieses Bergwerk unzureichend gesichert worden ist. Bergmannssegen-Hugo ist, wie zahlreiche andere Salzbergwerke auch, nach der Stilllegung mit eigenen Abwässern und Flusswasser geflutet worden. Diese „seit Jahrzehnten erprobte und genehmigte Sicherungsmaßnahme“ ist allerdings von Beginn an in der… Verfrühte Spätschäden weiterlesen

Veröffentlicht am
Kategorisiert in Allgemein