Monat: Dezember 2021

  • Der Giftmüll muss wieder aus der Grube geholt werden

    Der Giftmüll muss wieder aus der Grube geholt werden

    Die nach einem Brand in der französischen Giftmülldeponie Stocamine untertage verbliebenen Giftstoffe müssen wieder entfernt werden. Die französischen Behörden hatten zuvor der Versiegelung der havarierten Grube zugestimmt und damit der Bevölkerung beiderseits des Rheins ein unkalkulierbares Risiko zugemutet. Ein französisches Berufungsgericht in Nancy hat nun den Erlass der Präfektur aufgehoben, der es erlaubte, den giftigen […]

  • Frohe Weihnachten! – Die EU-Kommission will erreichen, dass Umweltkriminalität  schärfer verfolgt wird.

    Frohe Weihnachten! – Die EU-Kommission will erreichen, dass Umweltkriminalität schärfer verfolgt wird.

    Nach Drogenhandel, Menschenhandel und Fälschung ist Umweltkriminalität die viertgrößte kriminelle Aktivität weltweit, teilt Interpol mit. Sie wächst mit jährlich 3 bis 5 % zwei- bis dreimal so schnell wie die globale Wirtschaft. Die EU-Kommission stellt fest, dass in den Mitgliedsstaaten der EU die Zahl der verfolgten Umweltstraftaten zu gering und die Sanktionen nicht abschreckend genug […]

  • Vom Lachsgewässer zum Abwasserkanal der Kali-Industrie – Der schlechte Zustand der Werra hat keine natürliche Ursache

    Vom Lachsgewässer zum Abwasserkanal der Kali-Industrie – Der schlechte Zustand der Werra hat keine natürliche Ursache

    Die Werra sei nicht sanierbar, weil „die natürlichen Gegebenheiten wie geogene Salzbelastungen und diffuse Eintritte von Salzwässern“ * das unmöglich machen. Dreister ist in Deutschland noch keine „alternative Tatsache“ verbreitet worden. * das Hessische Umweltministerium in der Frankfurter Rundschau vom 02.12.2021, https://www.fr.de/rhein-main/landespolitik/hessen-die-werra-bleibt-schwer-geschaedigt-91154833.html von Walter Hölzel Die „natürlichen Gegebenheiten“ in der Werra sind nämlich ganz andere, […]

  • Schöne Worte, grüne Heuchelei

    Schöne Worte, grüne Heuchelei

    „(Wir) bleiben auf unserem Weg, um bis 2027 das gute ökologische Potential in der Weser zu erreichen“ schreibt die bündnisgrüne Umweltministerin in einer Pressemitteilung (https://bit.ly/3rgAA5w). Wir erleben hier ein flussgebietsübergreifendes Täuschungsmanöver, denn tatsächlich werden Werra und Weser geopfert. Der aktuelle Bewirtschaftungsplan legt fest, dass es für die Werra auch bis 2027 keine Verbesserung geben soll. […]

  • An ihren Widersprüchen kann man sie erkennen

    An ihren Widersprüchen kann man sie erkennen

    Wie die Anrainerländer von Werra und Weser mit ihrem Bewirtschaftungsplänen versuchen, die Flüsse zu „Opfergebieten außerhalb des Schutzregimes der Wasserrahmenrichtlinie“ zu machen, Teil 6 Die Hessische Landesregierung verwickelt sich in Widersprüche, wenn sie versucht, die ökologische Katastrophe in der Werra zu vertuschen und gleichzeitig den Fluss zu einem unsanierbaren Gewässer herabstufen will Noch 2015 geht […]

  • Pressemitteilung der Werra-Weser-Anrainerkonferenz e.V. …

    … zu dem aktuellen Bewirtschaftungsplan 2022-2027 für die Flussgebietseinheit Weser.

  • Das Erreichen des „guten ökologischen Zustands“ wird durch Genehmigungen erschwert, …

    Das Erreichen des „guten ökologischen Zustands“ wird durch Genehmigungen erschwert, …

    … ist aber immer noch möglich. Wie die Anrainerländer von Werra und Weser mit ihrem Bewirtschaftungsplänen versuchen, die Flüsse zu „Opfergebieten außerhalb des Schutzregimes der Wasserrahmenrichtlinie“ zu machen, Teil 5 Wir haben gesehen, dass die natürlichen Zuflüsse von Salzwässern aus Bächen und aus dem Untergrund immer so gering waren, dass die Werra nie ein „Salzwasserfluss“ […]