Verfrühte Spätschäden

K+S-Rückstandshalde bei Heringen

Der Kalihersteller K+S bleibt unter Druck: Bodensenkungen und Gasaustritte im Bereich der stillgelegten K+S-Kaligrube Bergmannssegen-Hugo lassen vermuten, dass dieses Bergwerk unzureichend gesichert worden ist. Bergmannssegen-Hugo ist, wie zahlreiche andere Salzbergwerke auch, nach der Stilllegung mit eigenen Abwässern und Flusswasser geflutet worden. Diese „seit Jahrzehnten erprobte und genehmigte Sicherungsmaßnahme“ ist allerdings von Beginn an in der… Verfrühte Spätschäden weiterlesen

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Grüne Perücke und nasse Füße

Mit der geplanten Teilabdeckung der Rückstandshalden kann K+S den qualitativen Zustand der Werra und des Grundwassers nicht verbessern, vielmehr ist eine weitere Verschlechterung zu erwarten Das Regierungspräsidium Kassel hat der K+S AG gestattet, das Gipfelplateau der Rückstandshalde am Standort Hattorf abzudecken und zu begrünen. Die steilen Flanken werden nicht abgedeckt und bleiben der Witterung ausgesetzt.… Grüne Perücke und nasse Füße weiterlesen

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Die rätselhafte Einkaufs- und Entsorgungspraxis des Kaliherstellers K+S

Sieh, das Gute liegt so nah! (I) von Walter Hölzel Aktualisiert: K+S will sich Zugriff auf Kaliumsulfat in Skandinavien erschließen Der Spezialdünger Kaliumsulfat ist begehrt, der internationale Bedarf kann nicht befriedigt werden. Der Preis ist hoch und unterliegt nicht den starken Schwankungen des Kaliumchloridmarktes. Er verspricht auch dann noch hohe Gewinne, wenn die Kriegsgewinne wegen… Die rätselhafte Einkaufs- und Entsorgungspraxis des Kaliherstellers K+S weiterlesen

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Auch die Kali-Industrie muss für ihre Umweltschäden haften

Die Europäische Umwelthaftungsrichtlinie verpflichtet die Mitgliedsstaaten der EU, alle Umweltschäden, die nach dem 30.04.2007 entstanden sind, an die Europäische Union zu melden. Ziel dieser Maßnahme ist die Sanierung der Schäden und die Haftbarmachung der Verursacher. Es gilt das Verursacherprinzip. Einer größten Umweltschäden der letzten Jahrzehnte in Hessen dürfte die Versalzung von Werra und Weser und… Auch die Kali-Industrie muss für ihre Umweltschäden haften weiterlesen

Neue Arbeitsplätze in Thüringen

Eine Verlagerung der Kalidüngerproduktion nach Thüringen kann Werra und Weser retten Seit 2008 war es heftig umstritten, ob die katastrophalen Umweltauswirkungen der K+S-Entsorgungspraktiken durch Ersatz der veralteten Anlagen behoben werden könnten: Vernichtung des Süßwasser-Ökosystems der Werra, Schädigung des Ökosystems der Weser durch eingeleitete und versickerte Abwässer Altlasten, deren Abwässer eine Verbesserung des schlechten Gewässerzustandes der… Neue Arbeitsplätze in Thüringen weiterlesen

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Der Giftmüll muss wieder aus der Grube geholt werden

Guerilla-Marketingaktion der BI "Für eine lebenswertes Werratal". Zeitgleich hatte das kunstsinnige Unternehmen K+S auf dem Gipfelplateau ein Alphornkonzert durchführen lassen.

Die nach einem Brand in der französischen Giftmülldeponie Stocamine untertage verbliebenen Giftstoffe müssen wieder entfernt werden. Die französischen Behörden hatten zuvor der Versiegelung der havarierten Grube zugestimmt und damit der Bevölkerung beiderseits des Rheins ein unkalkulierbares Risiko zugemutet. Ein französisches Berufungsgericht in Nancy hat nun den Erlass der Präfektur aufgehoben, der es erlaubte, den giftigen… Der Giftmüll muss wieder aus der Grube geholt werden weiterlesen

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Frohe Weihnachten! – Die EU-Kommission will erreichen, dass Umweltkriminalität schärfer verfolgt wird.

Nach Drogenhandel, Menschenhandel und Fälschung ist Umweltkriminalität die viertgrößte kriminelle Aktivität weltweit, teilt Interpol mit. Sie wächst mit jährlich 3 bis 5 % zwei- bis dreimal so schnell wie die globale Wirtschaft. Die EU-Kommission stellt fest, dass in den Mitgliedsstaaten der EU die Zahl der verfolgten Umweltstraftaten zu gering und die Sanktionen nicht abschreckend genug… Frohe Weihnachten! – Die EU-Kommission will erreichen, dass Umweltkriminalität schärfer verfolgt wird. weiterlesen

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Vom Lachsgewässer zum Abwasserkanal der Kali-Industrie – Der schlechte Zustand der Werra hat keine natürliche Ursache

Die Werra sei nicht sanierbar, weil „die natürlichen Gegebenheiten wie geogene Salzbelastungen und diffuse Eintritte von Salzwässern“ * das unmöglich machen. Dreister ist in Deutschland noch keine „alternative Tatsache“ verbreitet worden. * das Hessische Umweltministerium in der Frankfurter Rundschau vom 02.12.2021, https://www.fr.de/rhein-main/landespolitik/hessen-die-werra-bleibt-schwer-geschaedigt-91154833.html von Walter Hölzel Die „natürlichen Gegebenheiten“ in der Werra sind nämlich ganz andere,… Vom Lachsgewässer zum Abwasserkanal der Kali-Industrie – Der schlechte Zustand der Werra hat keine natürliche Ursache weiterlesen

Schöne Worte, grüne Heuchelei

Staubentwicklung an der K+S-Rückstandshalde im Werratal

„(Wir) bleiben auf unserem Weg, um bis 2027 das gute ökologische Potential in der Weser zu erreichen“ schreibt die bündnisgrüne Umweltministerin in einer Pressemitteilung (https://bit.ly/3rgAA5w). Wir erleben hier ein flussgebietsübergreifendes Täuschungsmanöver, denn tatsächlich werden Werra und Weser geopfert. Der aktuelle Bewirtschaftungsplan legt fest, dass es für die Werra auch bis 2027 keine Verbesserung geben soll.… Schöne Worte, grüne Heuchelei weiterlesen

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An ihren Widersprüchen kann man sie erkennen

Wie die Anrainerländer von Werra und Weser mit ihrem Bewirtschaftungsplänen versuchen, die Flüsse zu „Opfergebieten außerhalb des Schutzregimes der Wasserrahmenrichtlinie“ zu machen, Teil 6 Die Hessische Landesregierung verwickelt sich in Widersprüche, wenn sie versucht, die ökologische Katastrophe in der Werra zu vertuschen und gleichzeitig den Fluss zu einem unsanierbaren Gewässer herabstufen will Noch 2015 geht… An ihren Widersprüchen kann man sie erkennen weiterlesen

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