Die Oder-Katastrophe kann sich an der Werra nicht wiederholen

Pressemitteilung der Werra-Weser-Anrainerkonferenz e.V. zum Tag der deutschen Einheit 03.10.2022 Nach dem Fischsterben an der Oder besteht die Sorge, dass sich diese Katastrophe wiederholen könnte. An der Werra ist eine solche Katastrophe nicht möglich, die letzten Fischsterben haben sich bereits 1949 und 1954/55 zugetragen. Seitdem ist die Werra im salzbelasteten Teil ein „toter Fluss“, die… Die Oder-Katastrophe kann sich an der Werra nicht wiederholen weiterlesen

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Fluten von Bergwerken – Billiger geht es nicht

Grube Springen, Einstapelbereich SW-Feld, 2. Sohle. Die gepunktete Linie kennzeichnet die Landesgrenze und damit auch die Grenze zwischen den Gruben Springen (Thüringen) und Hattorf/Wintershall (Hessen). Der (auf dieser Darstellung noch) unverritzte Bereich beiderseits der Grenze ist der Markscheide-Sicherheitspfeiler. Magentafarben eingegrenzt sehen Sie den Stapelbereich auf der 2. Sohle. Sie können erkennen, dass die eingestapelten Abwässer fast auf dem gesamten Umfang des Stapelbereichs den Sicherheitspfeiler fluten werden. Besonders die wesentlich schwächeren Stützpfeiler im Stapelbereich sind durch die Abwässer gefährdet. Oben rechts auf der ersten Sohle befindet sich die seit 1969 aktive Laugeneintrittstelle Querort 23. Sie ist von Abbau umgeben. In der Grube Hattorf/Wintershall lagert die K+S AG bergbaufremde Industrieabfälle ein. Dort befindet sich auch die (tiefer gelegene) weltweit größte Untertagedeponie für Besonders überwachungsbedürftige Abfälle.

Folge III der Serie Der Fall Hinz Stillgelegte Bergwerke sind nichts anderes als große Löcher im Untergrund. und es ist deshalb kein Wunder, wenn jemand auf die Idee kommt, diese Löcher mit den Abwässern zu fluten: Billiger kann man seine Abwässer kaum loswerden. In aufgelassenen Bergwerken, in denen der steile Abbau praktiziert worden ist, mag… Fluten von Bergwerken – Billiger geht es nicht weiterlesen

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Der Fall Hinz, Folge II

Alle Versuche der K+S AG, mit den regelmäßigen Entsorgungsnotständen umzugehen, waren technisch oder rechtlich erfolglos. Es mag merkwürdig erscheinen, dass der größte westeuropäische Kalihersteller sein eigenes Metier offenbar nicht beherrscht. Verantwortlich für das Scheitern der K+S-Entsorgungskonzepts sind aber nicht die Chemiker des Unternehmens, sondern vielmehr das Management selbst. Es hat verhindert, dass mit geeigneten Maßnahmen… Der Fall Hinz, Folge II weiterlesen

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Der Fall Hinz – Die Sicherung der Lebensgrundlagen hat keinen Rechtsschutz

Übergabe der Ernennungsurkunde am 18. Januar 2019 Bild: Olaf Kosinsky (kosinsky.eu) Lizenz: CC BY-SA 3.0-de

Die hessische Umweltministerin nimmt wesentlichen Anteil daran, dass der K+S AG Genehmigungen erteilt wurden, die schwere Umweltschäden anrichten, aber auch die Arbeitsplätze im Werrarevier gefährden. Um das zu verdeutlichen, müssen wir ein wenig ausholen. Folge I: An die Wand gefahren: Alle Entsorgungswege der K+S AG führen in die Werra, das hat Folgen. Seit Jahrzehnten beklagt… Der Fall Hinz – Die Sicherung der Lebensgrundlagen hat keinen Rechtsschutz weiterlesen

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Die Sicherung der Lebensgrundlagen …

… hat in Deutschland nicht den Schutz des Rechtsstaats Wir hatten von der Kritik der Deutschen Umwelthilfe und der ehemaligen Bundesumweltministerin Hendricks berichtet, die beklagen, dass der Umweltschutz in Deutschland auch mit offenem Rechtsbruch ausgehebelt wird. „Der Staat verstößt immer dreister gegen Recht und Gesetz“ stellt die Deutsche Umwelthilfe fest und Barbara Hendricks ergänzt, dass… Die Sicherung der Lebensgrundlagen … weiterlesen

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Legal, illegal, …

Kein Leben am Fuß einer K+S-Rückstandshalde

„Der Staat verstößt immer dreister gegen Recht und Gesetz“ stellt die Deutsche Umwelthilfe fest. Wo sind die Abwässer der K+S AG geblieben? fragen wir uns. https://www.rnd.de/politik/deutsche-umwelthilfe-der-staat-verstoesst-immer-dreister-gegen-recht-und-gesetz-2TNXQDH24VG6DFUE2ZYR3SIDJY.html Die ehemalige Bundesumweltministerin Barbara Hendricks ergänzt, dass die Wirtschaft immer höhere Priorität hat als der Umweltschutz: „die natürlichen Gegner der Umweltministerin (sind) der Landwirtschaftsminister, der Verkehrsminister und der Wirtschaftsminister“:… Legal, illegal, … weiterlesen

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Die Einstapelung der K+S-Abwässer in die Grube Springen ist gescheitert – Warum das eine gute Nachricht ist

Grafik: K+S Beschreibung: Die Landesgrenze zwischen Thüringen und Hessen wird durch die schwarze Linie dargestellt. Eine 150 bis 250 Meter breite Salzwand („Sicherheitspfeiler“) trennt die Grubengeäude. Auf der Thüringer Seite befindet sich der „Querort 23“, an dem Grundwasser aus dem Sandstein in die Grube Merkers dringt. Dort sollen auch die Abwässer der K+S AG „eingestapelt“ werden. Auf der Hessischen Seite befinden sich die Anlagen für die „Untertageverwertung bergbaufremder Abfälle“ sowie die weltweit größte „Untertagedeponie für besonders überwachungsbedürftige Abfälle“. Der Sicherheitspfeiler wird durch die Duchbohrung („Durchörterung“) geschwächt, aber auch durch die Tatsache, dass sich die Dicke des Pfeilers um ca. 100 Meter verringert, weil für die Bohrarbeiten Strecken innerhalb des Pfeilers aufgefahren werden sollen. Im Anhörungsverfahren war angeregt worden, die Abwasserleitungen über Tage zu verlegen und so eine Durchörterung des Sicherheitspfeilers zu vermeiden (z.B. Dipl.Ing. Jürgen Breitenbach, 29.11.2020).

Das Regierungspräsidium Kassel hat dem Antrag der K+S AG, ihre Abwässer im Grubenfeld Springen (Thüringen) einlagern zu dürfen, das notwendige Einvernehmen verweigert. Die Antragsunterlagen seien nicht geeignet, die Zulassungsfähigkeit der geplanten Maßnahme im notwendigen Umfang zu belegen. Das „überwiegende öffentliche Interesse“, nämlich die Langzeitsicherheit der Untertagedeponie Herfa/Neurode und der Untertageverwertung bergbaufremder Abfälle Wintershall, stünde einer… Die Einstapelung der K+S-Abwässer in die Grube Springen ist gescheitert – Warum das eine gute Nachricht ist weiterlesen

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Verfrühte Spätschäden

K+S-Rückstandshalde bei Heringen

Der Kalihersteller K+S bleibt unter Druck: Bodensenkungen und Gasaustritte im Bereich der stillgelegten K+S-Kaligrube Bergmannssegen-Hugo lassen vermuten, dass dieses Bergwerk unzureichend gesichert worden ist. Bergmannssegen-Hugo ist, wie zahlreiche andere Salzbergwerke auch, nach der Stilllegung mit eigenen Abwässern und Flusswasser geflutet worden. Diese „seit Jahrzehnten erprobte und genehmigte Sicherungsmaßnahme“ ist allerdings von Beginn an in der… Verfrühte Spätschäden weiterlesen

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Grüne Perücke und nasse Füße

Mit der geplanten Teilabdeckung der Rückstandshalden kann K+S den qualitativen Zustand der Werra und des Grundwassers nicht verbessern, vielmehr ist eine weitere Verschlechterung zu erwarten Das Regierungspräsidium Kassel hat der K+S AG gestattet, das Gipfelplateau der Rückstandshalde am Standort Hattorf abzudecken und zu begrünen. Die steilen Flanken werden nicht abgedeckt und bleiben der Witterung ausgesetzt.… Grüne Perücke und nasse Füße weiterlesen

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Die rätselhafte Einkaufs- und Entsorgungspraxis des Kaliherstellers K+S

Sieh, das Gute liegt so nah! (I) von Walter Hölzel Aktualisiert: K+S will sich Zugriff auf Kaliumsulfat in Skandinavien erschließen Der Spezialdünger Kaliumsulfat ist begehrt, der internationale Bedarf kann nicht befriedigt werden. Der Preis ist hoch und unterliegt nicht den starken Schwankungen des Kaliumchloridmarktes. Er verspricht auch dann noch hohe Gewinne, wenn die Kriegsgewinne wegen… Die rätselhafte Einkaufs- und Entsorgungspraxis des Kaliherstellers K+S weiterlesen

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