Salzblog
Schwarzbuch der Kali-Industrie in Deutschland
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Die Grünen sind enttäuscht. Wir sind enttäuscht von den Grünen.
Die schwarz-grüne Koalition in Hessen wird nicht fortgesetzt. Für die Anrainer von Werra und Weser ist keine Verbesserung in Aussicht, sie wird uns auch vom Landtag verweigert. Eine Verschlechterung ist technisch ohnehin nicht mehr möglich. Den Abgeordneten von B’90/Die Grünen wird oft vorgeworfen, mit Umweltthemen Wahlkampf zu machen, die Umwelt aber nach dem Wahlkampf gegen…
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„Die Klimakrise und der Verlust der biologischen Vielfalt schädigen beide die menschliche Gesundheit …
In mehr als 200 internationalen Fachzeitschriften fordern Experten die Weltgesundheitsorganisation auf, den Gesundheitsnotstand auszurufen. Die Klimakrise und die fortwährende Vernichtung von Ökosystemen drohen verheerende Folgen für den Menschen zu entwickeln.
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Roßtäuscher oder Ahnungslose?
Der „Bund Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)“ lobt sich selbst: Man habe in einem Vergleich mit der Verursacherin der Werra-Weser-Versalzung eine „Verbesserung für eine gesunde Flussökologie“ erreicht und sei dem „guten ökologischen Zustand einen Schritt näher“ gekommen. Was für ein Unsinn.
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Fadenscheinig.
Die örtlichen Landwirte sind nicht bereit, ihr Land für eine Verlegung der Gaspipeline Midal bei Neuhof-Ellers zu verkaufen. Dies wäre erforderlich, um der Kaliherstellerin K+S die Abdeckung ihrer Abfallhalden mit einer Dickschicht aus belastetem Bauschutt zu ermöglichen.
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Peinlich.
Die K+S AG schafft wesentliche Voraussetzungen für die Abdeckung der Rückstandshalde in Neuhof-Ellers mit belasteten Abfällen. Dies wurde durch die Veröffentlichung eines Scoping-Verfahrens des Regierungspräsidiums Kassel bekannt.
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Versalzung der Flüsse Oder, Werra und Weser und Fischsterben – Offener Brief an die Bundesumweltministerin
„Sehr geehrte Frau Bundesministerin, „nach dem Fischsterben in der Oder vom August 2022 und noch vor einer möglichen Wiederholung der Katastrophe haben Sie das IGB Berlin mit einem anlassbezogenen „Sonderuntersuchungsprogramm zur Umweltkatastrophe in der Oder vom August 2022 (ODER~SO)“ ausgestattet. Aufgabe soll die „Dokumentation der Schäden und der Regeneration der Wasserorganismen sowie Vorsorgeforschung in Bezug…
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Vor der Hacke ist es duster – Sicherheit nur vorgetäuscht
Die Pläne des Bergbaukonzerns K+S, seine Betriebsabwässer in die stillgelegte Grube Springen (Thüringen) zu verklappen, liegen immer noch auf Eis. Am 02. August 2022 hatte die hessische Genehmigungsbehörde ihr Einvernehmen verweigert und weitere umfangreiche Sicherheitsnachweise gefordert. Neue Kenntnisse über unzureichende Sicherheitspfeiler zwischen den hessischen und thüringischen Gruben schließen eine Genehmigungsfähigkeit aus. Das betrifft auch die…
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Die Weser kann noch ruiniert werden
Fischereigenossenschaften an der Weser befürchten ein Fischsterben wegen der Versalzung des Flusses durch die Abwässer des Bergbaukonzerns K+S – so, wie es auch in der Oder wieder zu erwarten ist. Der Konzern K+S hält dagegen – auch diesmal wieder mit Falschinformationen.
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Deutsches Sommertheater
Im August 2022 ereignete sich in der Oder ein Fischsterben von erheblichem Ausmaß. Auch das Medienecho war enorm. Jetzt, ein Jahr später stehen wir vor der Wiederholung der Katastrophe. Alle benötigten Zutaten sind vorhanden, es fehlt nur noch eine geringfügige Temperaturerhöhung des Flusswassers.
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Versalzung der Flüsse Oder, Werra und Weser durch Bergbauabwässer
Wenn die Bundesrepublik die europäische Wasserrahmenrichtlinie in Deutschland nicht anwenden will, dann kann sie von den Nachbarstaaten deren Einhaltung nicht verlangen – Offener Brief an die Bundesumweltministerin Steffi Lemke
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Hessische Idylle: Keine neuen Schottergärten, aber die Versalzung von Werra und Weser bleibt erlaubt
Die oberste Naturschützerin Hessens, die Umweltministerin Priska Hinz (B’90/Die Grünen), konnte kurz vor dem Ende ihrer Amtszeit ihren größten Erfolg verkünden: Ein neues Naturschutzgesetz ist verabschiedet. Das sind ihre Prioritäten: (fast) eine Satire.
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Bündnisgrüner Klimaschutz: Bürger zur Kasse bitten und Energieverschwender subventionieren
Die Bundesregierung plant, die Stromkosten der Grundstoffindustrie zu subventionieren. Diese Betriebe sind für für fast 40 Prozent der gesamten CO2-Emissionen in der EU verantwortlich, haben aber nur 5 Prozent der europäischen Investitionen in klimafreundliche Technologien aufgewendet.
