… und jetzt: Klimakosmetik und brachliegende Potenziale

Die K+S AG hat sich in einer Stellungnahme zum Hessischen Klimaschutzgesetz zum Klimawandel geäußert: Den Klimaschutz nicht zu weit treiben und keine Kontrollen bitte. Der Umweltausschuss des Hessischen Landtags hat am 23.11.2022 das Hessische Klimaschutzgesetz beraten. Die K+S AG war zu einer Stellungnahme eingeladen, sie findet sich in einer Zusammenstellung des Landtags. Wir können sie… … und jetzt: Klimakosmetik und brachliegende Potenziale weiterlesen

Haldenkosmetik

K+S-Rückstandshalde Hattorf

Der Kalihersteller K+S führt Sanierungsarbeiten in der Nähe der Rückstandshalde Philippsthal durch, wo im Glaamer Grund in den Untergrund versickerte Abwässer der Halde an der Quelle 12 wieder zu Tage treten. Da das grundsätzliche Übel nicht beseitigt wird, soll wohl nur die Sichtbarkeit des Zutagetretens beseitigt werden: Haldenkosmetik. HNA vom 11.04.2022: https://www.hna.de/lokales/rotenburg-bebra/kahlschlag-im-glaamer-grund-zwei-dutzend-baeume-fallen-an-der-landesgrenze-fuer-den-umweltschutz-91470755.html HNA vom 19.11.2022:… Haldenkosmetik weiterlesen

Legal, illegal, scheißegal – Der Fall Hinz wird zum Problem

Die StA Meiningen hat ermittelt, dass der Kali-Industrie im Werrarevier seit mindestens 1975 rechtswidrig erlaubt worden ist, die Werra und das Grundwasser mit ihren Abfällen zu versalzen. Keiner der Umweltminister hat geltendes Recht genutzt, um die Vernichtung des Ökosystems der Werra und die Versalzung des Trinkwassers zu beenden. Die Ministerin Priska Hinz (B’90/Die Grünen) ist… Legal, illegal, scheißegal – Der Fall Hinz wird zum Problem weiterlesen

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… und der Zukunft zugewandt? K+S im Krisenmodus.

„Das Fräulein stand am Meere und seufzte lang und bang, es rührte sie so sehre der Sonnenuntergang. Mein Fräulein, sein sie munter, das ist ein altes Stück, hier vorne geht sie unter und kehrt von hinten zurück.“ Heinrich Heine Immer wenn es eng wird, zaubert das Unternehmen etwas Überraschendes aus dem Hut. Diesmal ist es… … und der Zukunft zugewandt? K+S im Krisenmodus. weiterlesen

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Wer hat die Verantwortung und wer kann sie nicht tragen – Wieder ein Konflikt zwischen der Ministerin Priska Hinz und einer Behörde. Der Fall Hinz, Teil V

Wir haben gesehen, dass das Entsorgungssystem der K+S AG regelmäßig zu Engpässen führt. Abhilfe wäre ebenso regelmäßig möglich gewesen, aber sie war wohl nicht erwünscht. Die Engpässe waren nämlich Anlass und Vorwand, rechtswidrige Erlaubnisse zu fordern und zu erteilen. Die Ministerin war in besonders peinlicher Weise in die Machenschaften verstrickt. Das können wir wissen, weil… Wer hat die Verantwortung und wer kann sie nicht tragen – Wieder ein Konflikt zwischen der Ministerin Priska Hinz und einer Behörde. Der Fall Hinz, Teil V weiterlesen

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Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. Der Fall Hinz, Teil IV

Die K+S AG hat nichts unternommen, um die Vorgaben des deutschen Wasserrechts und der europäischen Wasserrahmenrichtlinie einhalten zu können und wurde dabei politisch unterstützt. Auf den ersten Blick ein Triumpf: das Recht gilt für alle, nur nicht für große Umweltverschmutzer. Tatsächlich hat sich das Unternehmen in eine unhaltbare Situation gebracht. Die europäische Wasserrahmenrichtlinie ist seit… Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. Der Fall Hinz, Teil IV weiterlesen

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Die Oder-Katastrophe kann sich an der Werra nicht wiederholen

Pressemitteilung der Werra-Weser-Anrainerkonferenz e.V. zum Tag der deutschen Einheit 03.10.2022 Nach dem Fischsterben an der Oder besteht die Sorge, dass sich diese Katastrophe wiederholen könnte. An der Werra ist eine solche Katastrophe nicht möglich, die letzten Fischsterben haben sich bereits 1949 und 1954/55 zugetragen. Seitdem ist die Werra im salzbelasteten Teil ein „toter Fluss“, die… Die Oder-Katastrophe kann sich an der Werra nicht wiederholen weiterlesen

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Fluten von Bergwerken – Billiger geht es nicht

Grube Springen, Einstapelbereich SW-Feld, 2. Sohle. Die gepunktete Linie kennzeichnet die Landesgrenze und damit auch die Grenze zwischen den Gruben Springen (Thüringen) und Hattorf/Wintershall (Hessen). Der (auf dieser Darstellung noch(!)) unverritzte Bereich beiderseits der Grenze ist der Markscheide-Sicherheitspfeiler. Magentafarben eingegrenzt sehen Sie den Stapelbereich auf der 2. Sohle. Sie können erkennen, dass die eingestapelten Abwässer fast auf dem gesamten Umfang des Stapelbereichs den Sicherheitspfeiler fluten werden. Die wesentlich schwächeren Stützpfeiler im Stapelbereich sind durch die Abwässer besonders gefährdet. Wenn es dort zu einem Bergsturz kommt, dann wird auch der bereits geschwächte Sicherheitspfeiler nicht standhalten können. Oben rechts (auf der ersten Sohle) befindet sich die seit 1969 aktive Laugeneintrittstelle Querort 23. Sie ist von Abbau umgeben. In der Grube Hattorf/Wintershall lagert die K+S AG bergbaufremde Industrieabfälle ein. Dort befindet sich auch die (tiefer gelegene) weltweit größte Untertagedeponie für Besonders überwachungsbedürftige Abfälle.

Folge III der Serie Der Fall Hinz Stillgelegte Bergwerke sind nichts anderes als große Löcher im Untergrund und es ist deshalb kein Wunder, wenn jemand auf die Idee kommt, diese Löcher mit den Abwässern zu fluten: Billiger kann man seine Abwässer kaum loswerden. In aufgelassenen Bergwerken, in denen der steile Abbau praktiziert worden ist, mag… Fluten von Bergwerken – Billiger geht es nicht weiterlesen

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Der Fall Hinz, Folge II

Alle Versuche der K+S AG, mit den regelmäßigen Entsorgungsnotständen umzugehen, waren technisch oder rechtlich erfolglos. Es mag merkwürdig erscheinen, dass der größte westeuropäische Kalihersteller sein eigenes Metier offenbar nicht beherrscht. Verantwortlich für das Scheitern der K+S-Entsorgungskonzepts sind aber nicht die Chemiker des Unternehmens, sondern vielmehr das Management selbst. Es hat verhindert, dass mit geeigneten Maßnahmen… Der Fall Hinz, Folge II weiterlesen

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Der Fall Hinz – Die Sicherung der Lebensgrundlagen hat keinen Rechtsschutz

Übergabe der Ernennungsurkunde am 18. Januar 2019 Bild: Olaf Kosinsky (kosinsky.eu) Lizenz: CC BY-SA 3.0-de

Die hessische Umweltministerin nimmt wesentlichen Anteil daran, dass der K+S AG Genehmigungen erteilt wurden, die schwere Umweltschäden anrichten, aber auch die Arbeitsplätze im Werrarevier gefährden. Um das zu verdeutlichen, müssen wir ein wenig ausholen. Folge I: An die Wand gefahren: Alle Entsorgungswege der K+S AG führen in die Werra, das hat Folgen. Seit Jahrzehnten beklagt… Der Fall Hinz – Die Sicherung der Lebensgrundlagen hat keinen Rechtsschutz weiterlesen

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